1990 kaufte die Geschäftsleitung der Firma alfred rexroth Maschinenbau GmbH die seinerzeit in der ehemaligen DDR verbliebenen Produktionsstätten der Firma Otto Leh in Rhinow (Brandenburg) zurück.

Beinahe symbolisch für die Problematik der deutschen Wiedervereinigung war es, dass nun das Rexrothsche Unternehmen in drei Bundesländern unterschiedlicher Prägung über je einen blechbearbeitenden Betrieb verfügte.

Mit der Übernahme des Rhinower Betriebes „VEB Blechbearbeitung“ ( vormals Otto Leh ) begab sich die Rexrothsche Geschäftsführung in neue Bereiche unternehmerischen Denkens und Handelns.

Sie bot der Jahrhunderte lang auf landwirtschaftliche Produktion ausgerichteten Region einen industriellen Produktionszweig an, für dessen Produkte sich die Großbetriebe der Metall- und Elektroindustrie ebenso interessierten, wie große Unternehmen des zukunftsträchtigen Kommunikationsbereiches.

Heute ist die Firma alfred rexroth Maschinenbau GmbH nicht nur einer der größten auf industrielle Produktion ausgerichteten Betriebe der Metallbranche des Ortes, sondern sie ist auch ein wichtiger Faktor innerhalb des kommunalen Geschehens der Brandenburger Gemeinde Rhinow.

Im Gegensatz zu der seinerzeit häufig praktizierten Strategie, alte Werksanlagen in den Betrieben der ehemaligen DDR zu zerstören, um neue Unternehmen aufzubauen, wählten die Verantwortlichen der Firma alfred rexroth Maschinenbau GmbH den Weg der Restaurierung.

Getreu der Rexrothschen These: "Durch Partnerschaft zum Erfolg!" geschahen die einzelnen Schritte der Erneuerung der alten Werkhalle und des veralteten Apparate- und Maschinenparks in steter Abstimmung mit allen Betriebsangehörigen.

Heute verfügt die Firma alfred rexroth Maschinenbau GmbH nicht nur über ansehnlich gestaltete Werkhallen ( zur Restaurierung kamen im Laufe der Zeit drei neue Werkhallen hinzu ), sondern auch über einen modernen Maschinenpark, der z.B. über CNC-Koordinatenstanz- und Nibbel-Maschinen, CNC-gesteuerte Abkantpressen, Tafelscheren, Laser- und Wasserstrahlschneidemaschinen, Hydraulikpressen sowie Exenterpressen bis zu 315t Presskraft.

Durch kontinuierliche Erweiterungsmaßnahmen hat sich die Produktionskapazität im Laufe der Zeit wesentlich erhöht.

Die einzelnen Erweiterungsschritte erfolgten stets in Abstimmung mit der Belegschaft – die in dieser Zeit auf mittlerweile 73 Mitarbeiter angewachsen ist.